Kabarett

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Termine: 

23.05.2012 - Karlsruhe - Tollhaus

24.05.2012 - Stuttgart - Theaterhaus Stuttgart

VVK: www.theaterhaus.de

15.06.2012 - Stuttgart - Theaterhaus Stuttgart

VVK: www.theaterhaus.de

07.07.2012 - Abtsgmünd

21.09.2012 - Tübingen - Sudhaus

22.09.2012 - Tübingen - Sudhaus

28.09.2012 - Uhingen - Uditorium

08.10.2012 - Karlsruhe - Kammertheater

10.10.2012 - Fischbach - Bahnhof

09.11.2012 - Süßen - Zehntscheuer

28.11.2012 - Konstanz - Il Boccone

 

VVK für viele Termine teilweise auch unter: www.reservix.de

 

 

 
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Zu schnell beim Probelauf

Lauf der Woche:
Sonntag, 13.11.2011
Ort: Tübingen, Nikolauslaufrunde
Halbmarathon: missglückter Probelauf


Ich melde mich vom Dauerlauf aus dem Epizentrum des Laufsports. Nicht aus Kenia, aber fast, ich melde mich aus Tübingen. In drei Wochen ist es soweit: Dann ist wieder Nikolaustag! Seit Urzeiten findet am Nikolaustag – oder drum herum – der Nikolauslauf in Tübingen statt und seit Urzeiten findet der Probelauf drei Wochen vorher statt.

Kurz für die Statistik: 680 Teilnehmer – beim Probelauf! – Siegerzeit:

1:22 Stunden, inoffiziell.

Sie kennen das bestimmt. Immer wenn sie mit einer bestimmten Vorstellung zum Laufen gehen und es dann ganz anders kommt als gedacht, fühlt sich Laufen schrecklich an. Im richtigen Leben ist das ja auch manchmal so. Sie gehen ins Büro, haben sich dies und jenes vorgenommen, alles liegt auf dem Schreibtisch bereit, am Vortag hergerichtet, dann kommt ein Anruf: der Chef! Und alles kommt ganz anders.

Ist ein Probelauf eine harte Generalprobe? Ein Wettkampf oder ein locker, leichter Trainingslauf? Manchmal hängt von der richten Antwort das Laufglück ab. Wir sollten 1:30 Stunden laufen. Brav hängte ich mir das gelb leuchtende Schrittmacherhemd über und wir liefen los. Wir waren drei Tempomacher. Der jüngste Läufer, Timo G. aus T., stürmte nach vorne und sprengte vom ersten Schritt die Gruppe.

Meine Atemnot sagte mir: zu schnell. Ich versuchte den Rest zu beruhigen: „Wir sind im Takt, alles im Griff.“ Doch so eine Laufgruppe entwickelt mitunter eine gewisse Eigendynamik. Der zweite Tempomacher machte sich auf die Verfolgung. Einige zogen mit. Wieder versuchte ich den Rest zurück zu halten. „Bleibt doch ruhig. Es sind erst drei Kilometer rum!“, brüllte ich. Dank meiner stillen Autorität klappte es, murrend und immer zwei Schritt vor mir laufend blieben einige bei mir.

Nach 11 Kilometern erzählte mir Ralf Schmaeding zwischen einigen Atemzügen von Biel. „War auch da. - Zum ersten Mal. - 8:08 Stunden. - Es lief so locker. Ganz toll!“ Lauter Unsinn erzählte er mir. Wie können die 100 Kilometer von Biel „ganz locker“ sein? Vor allem, wie kann das „ganz toll“ sein? Seine Angaben zur Laufzeit ignorierte ich ... zunächst.

Ralf Schmaeding tänzelte vor mir her. Bei jedem Berg machte er mächtig Druck. Wir holten den zweiten Tempomacher wieder ein. Matthias Koch, 2:30 Stunden beim Marathon in Frankfurt. 1:30 Stunden für Halbmarathon, so stand es auf meinem leuchtenden gelben Shirt. Locker, leichter Probelauf! Schmaeding hetzte die Berg hoch, machte um jede Kurve Druck. Die letzte lange Gerade sagte ich kein Wort mehr. Meine Autorität war dahin. Sie holten fast noch den jungen Spund vorne ein. Der Tempomacher hatte gewonnen, inoffiziell. Wie im richtigen Leben. Schmaeding war Zweiter: 1:24 Stunden. Ich verfehlt meine Zielzeit nur knapp: 1:26 Stunden. Langsamer ging es nicht.

Lauf der Woche

Maloche vom ersten Schritt

Dieser Lauf war harte Arbeit, Maloche vom ersten Schritt an. Und alles nur wegen dieser GPS-Uhr, die Dieter Baumann nicht liegen lassen

 

"old school" - Dauerlaufen

Dieter Baumann testet neue Laufkonzepte und kehrt zurück zur „old school“, dem Dauerlauf althergebrachter Art. 

Dieter Baumanns Lauf der Woche

Bild: Baumann

 

Bergab geht immer

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Lauf der Woche

 
Kolumnen

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Jetzt wandert er

 

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Lieber einen Dauerlauf mehr

 

Bei einem meiner Aufenthalte in einem Trainingslager in Kenia bekam ich überraschend

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